JPG vs WEBP: Was solltest du verwenden?

JPG ist seit fast drei Jahrzehnten das Standardformat für Webfotografie. WEBP ist der moderne Herausforderer, entworfen, um dieselbe Aufgabe mit kleineren Dateien zu erfüllen. Dieser Leitfaden vergleicht sie direkt.

Dateigröße

Das ist WEBPs Hauptvorteil. Bei visuell gleichwertiger Qualität ist eine WEBP-Datei typischerweise 25–35% kleiner als dasselbe Bild als JPG. Auf einer fotolastigen Website kann der Wechsel zu WEBP das gesamte Bildgewicht um ein Drittel senken — eine erhebliche Verbesserung bei Ladezeit und Bandbreite, besonders mobil.

Bildqualität

Bei gleicher Dateigröße bewahrt WEBP meist mehr Details und erzeugt weniger sichtbare Artefakte als JPG, besonders bei feinen Texturen oder sanften Farbübergängen. JPGs blockige Artefakte bei starker Komprimierung sind auffälliger als WEBPs weichere Degradation. Für die meisten Fotos gewinnt WEBP bei Qualität pro Byte.

Funktionen

WEBP unterstützt Transparenz (Alphakanal) und Animation, beides kann JPG nicht. Damit kann WEBP manchmal auch PNG und GIF ersetzen und eine Website auf ein einziges modernes Format für die meisten Bilder vereinfachen.

Kompatibilität

Das ist JPGs verbleibender Vorteil. JPG öffnet überall — jeder Browser, jeder Betrachter, jede Software der letzten dreißig Jahre. WEBP wird von allen aktuellen großen Browsern unterstützt, aber sehr alte Software, manche E-Mail-Clients und gewisse Druck- oder Designtools erkennen es eventuell nicht. Schickst du eine Datei an einen unbekannten Empfänger oder ein Altsystem, bleibt JPG die sichere Wahl.

Die praktische Empfehlung

Für deine eigene Website, wo du die Auslieferung kontrollierst, bevorzuge WEBP mit JPG-Fallback für seltene alte Browser. Für Dateien, die du per E-Mail teilst, ist JPG noch am universellsten sicher. Wenn du wechseln musst, macht es der Konverter dieser Seite sofort im Browser — du kannst beide Versionen aus einer Quelle erzeugen und die Größen selbst vergleichen.

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